Johanna Skalski, Kandidatin für den Wahlkreis 23

SPD
Webmaster

Nach oben

Standort: Startseite
 
Beim Elterngeld nicht stehen bleiben !

Veröffentlicht am 26.02.2017, 20:56 Uhr     Druckversion

Ernst-Dieter Rossmann: „Nach zehn Jahren muss jetzt der nächste Schritt kommen“

„Seit seiner Einführung haben acht Millionen Personen Elterngeld bezogen. 82 Prozent von ihnen sagen, dass diese Leistung besonders wichtig für ihr Familieneinkommen ist. Das ist eine echte Erfolgsbilanz.“ So bewertet der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann aktuelle Zahlen, die das Bundesministerium zum zehnjährigen Bestehen des Elterngeldes vorgelegt hatte. „Allerdings ist es jetzt auch an der Zeit, die nächsten Schritte zu machen. Die SPD will diese Leistung deshalb zum Familiengeld weiterentwickeln und die Familienarbeitszeit einführen.“

In der Familienpolitik habe die Einführung des Elterngeldes 2007 einen Richtungswechsel bedeutet, betont Rossmann. „Es orientiert sich am individuellen Einkommen der Eltern vor der Geburt und ermöglicht damit beiden – Müttern und Vätern – ein berufliches Kürzertreten für die Betreuung des gemeinsamen Kindes ohne große finanzielle Einschnitte.“ Das ElterngeldPlus habe die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter gestärkt. Rossmann: „Es erkennt insbesondere die Pläne derjenigen an, die schon während des Elterngeldbezugs wieder in Teilzeit arbeiten wollen. Mütter und Väter haben damit die Möglichkeit, länger Elterngeld in Anspruch zu nehmen.“

Jetzt muss nach Auffassung des Sozialdemokraten aber die nächste Stufe in der Familienförderung gezündet werden. „Immer mehr Väter wollen einen größeren Anteil an der Kinderbetreuung übernehmen. Gleichzeitig wird die Berufstätigkeit für junge Mütter wichtiger. Die SPD will deshalb jetzt als Nächtes die gesetzliche Grundlage für eine Familienarbeitszeit schaffen.“ Diese Initiative von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig soll Eltern in ihrem Wunsch nach Zeit für Familie und Beruf unterstützen und die partnerschaftliche Aufteilung fördern.  „Wenn beide Elternteile im Umfang von 80 bis 90 Prozent ihrer regulären Vollzeit arbeiten, sollen sie für bis zu 24 Monate ein Familiengeld in Höhe von 300 Euro monatlich erhalten“, macht Rossmann deutlich. Die Familienarbeitszeit muss nicht an einem Stück genommen werden. „Wir wollen, dass Eltern bei der Inanspruchnahme flexibel entscheiden können. Daher kann die Familienarbeitszeit auch später genutzt werden, spätestens bis das Kind acht Jahre alt ist. Und selbstverständlich sollen auch Alleinerziehende das Familiengeld erhalten. Mehr Zeit für die Familie – das ist unser Ziel“, so Rossmann.

Homepage: SPD-Pinneberg