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„Mehr Zeit für junge Eltern!“

Veröffentlicht am 29.04.2014, 13:41 Uhr     Druckversion

Rossmann (SPD) begrüßt Schwesig-Initiative für ElterngeldPlus als wichtigen Schritt zur Gleichstellung

 „Das ist eine gute Nachricht für viele junge Familien!“ Mit diesen Worten hat der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann die Vorlage des Entwurfs für das neue „ElterngeldPlus“ durch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig begrüßt. „Mit dem ElterngeldPlus wird es jetzt möglich, nach der Geburt eines Kindes früher in Teilzeit zurückzukehren, ohne – wie bislang – beim Elterngeld dafür benachteiligt zu werden“, erläutert Rossmann.

60 Prozent der Eltern kleiner Kinder wollten sich Erwerbsarbeit und Familie partnerschaftlich teilen, aber nur 14 Prozent können diesen Wunsch auch tatsächlich verwirklichen, betont der Politiker. „Ab dem 1. Juli 2015 soll das neue ElterngeldPlus Paaren bis zu 28 Monate zusätzlich zu einem Teilzeiteinkommen gezahlt werden. Dabei soll es maximal die Hälfte der Summe betragen, die man bisher ohne Erwerbstätigkeit nach der Geburt bekommt“, erklärt Rossmann die Grundlagen der neuen Regelung. Das bisherige Elterngeld gibt es für maximal 14 Monate und berechnet sich je nach Höhe des vorherigen Nettoverdienstes – zwischen 300 und 1800 Euro monatlich.

Rossmann: „Wir wollen mit der Streckung des Elterngeldes die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, weil die Lebenswelt von jungen Familien haben sich verändert hat. Ziel ist, die Elternzeit flexibler zu gestalten.“ Bestandteil der Regelung sei deshalb, dass die 28 Monate Elterngeld nicht am Stück genommen werden müssen, so dass Mütter und Väter die Gelegenheit bekommen, die Elternzeit länger aufzusparen, damit sie nicht nur im Kleinkindalter mehr Zeit für ihre Kinder haben, sondern bis zu einem Alter von acht Jahren. „Das hilft vielen Familien zum Beispiel dann, wenn sie sich rund um die Einschulung mehr Zeit für ihr Kind nehmen wollen“, macht Rossmann deutlich.

Zudem wird das neue ElterngeldPlus durch einen Partnerschaftsbonus ergänzt. Eltern, die sich gemeinsam um das Kind kümmern, werden vier Monate länger mit Elterngeld gefördert. „Insgesamt gibt das ElterngeldPlus Familien nicht nur mehr Zeit. Es macht es den Eltern auch einfacher, Familie und Beruf im Alltag in Einklang zu bringen“, so Rossmann. „Frauen und Männer sollen beides haben können: Gute Chancen im Beruf und Zeit mit ihren Kindern.“

Homepage: SPD-Pinneberg


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