„Klöckner muss bei der Kükentötung einen klaren Schlusspunkt setzen!“

Veröffentlicht am 14.06.2019, 14:23 Uhr     Druckversion

Rossmann(SPD) fordert Wandel in der Landwirtschaft

Der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann macht nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur vorübergehenden Fortsetzung des Kükenschredderns weiter Druck auf Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). „Wir brauchen einen Wandel in der Landwirtschaft. Und für das Ende der Kükentötung muss die Ministerin jetzt einen konkreten Zeitpunkt benennen“, fordert der Politiker.

Die SPD habe aus gutem Grund darauf bestanden, das Ende des „Kükenschredderns“ in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. „Es geht hier um eine wichtige Frage des Tierschutzes“, sagt Rossmann. „Als zuständiges Kabinettsmitglied ist Klöckner hier in der Pflicht, dem Missstand endlich ein Ende zu machen.“ Landwirtschaftsminister aller Farben hätten sich in der Vergangenheit viel zu lange von den Brütereien und ihren Interessenvertretern hinhalten lassen. „Das gilt für die Vertreter meiner Partei leider genauso wie für Grüne oder Unionsminister“, kritisiert der Abgeordnete.

Dass das Bundesverwaltungsgericht den aktuellen Stand bei den Alternativen zur Kükentötung als noch nicht ausreichend ansieht, ist nach Auffassung des SPD-Manns ein Armutszeugnis für die Bemühungen des Klöckners, entsprechende Verfahren auf den Weg zu bringen. „Statt selbstgesetzter Gummi-Fristen ist jetzt eine klare Ansage fällig“, verlangt Rossmann. „Und dazu gehören ein eindeutiges Datum  und klare Vorgaben an die Brütereien, wie genau der Umstellungsprozess gestaltet werden soll.“ Nur so könnten sich die Betriebe darauf einstellen. „Die Technik sowie alternative Haltungsmethoden gibt es bereits. Sie müssen nun auch genutzt werden“, betont der Politiker

Homepage: SPD-Pinneberg


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